KS Willisau

Geschafft!

Ein Jahr nach ihrem schulischen Abschluss haben die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsmittelschule auch das berufliche Qualifikationsverfahren erfolgreich absolviert.

Mit Freude und Stolz haben die 13 Kandidatinnen und Kandidaten am vergangenen Montag das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und den Berufsmaturaausweis in Empfang genommen.

Eltern, Geschwister, Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, ehemalige Lehrpersonen sowie die Schulleitung der Kantonsschule und der Wirtschaftsmittelschule feierten dieses Ereignis gemeinsam mit den frisch gebackenen Kauffrauen und Kaufmännern.

22.06.18: Eine Feier – 112 strahlende Gesichter

Feststimmung, Erleichterung, Stolz. Die Maturafeier vom Freitagabend bot alle Stimmungslagen. Eines aber stand im Vordergrund, die grosse Freude über das erreichte Zwischenziel.

Vollständiger Bericht Willisauer Bote

19.06.2018: Klasse 2a: "Excursion à Neuchatel“​

A huit heures, nous avons pris le train de Nebikon à Neuchâtel. Après une heure et demie, nous sommes descendus à l’office du tourisme. Là, un monsieur nous a expliqué le parcours avec le jeu de piste dans le centre-ville. Nous avons dû chercher des images avec des gens de la Belle Époque.

rapport entier

Mai 18: Maturaarbeit gewinnt bei bugnplay

Konrad Leichtle und Robin Schmidiger sind mit Ihrem Computergame «Bane of Asphodel» weiterhin sehr erfolgreich: Am Bugnplay Wettbewerb gewannen sie insgesamt drei (!) Preise: den Community Award, den Game Award und den Gold Award. Erneut herzliche Gratulation.

24.04.18: Die besten Rechner der Kanti gekürt

Vorgestern Abend dachte ich: „Noch zwei Tage Schule, dann ist Wochenende und meine Tante kommt zu Besuch.“ Übermorgen habe ich Geburtstag. An welchem Wochentag ist mein Geburtstag? a) Dienstag b) Mittwoch c) Donnerstag d) Samstag e) Sonntag.

Dies war eine der vielen Aufgaben, welche gut zweihundert Lernende der Kanti Willisau im Rahmen des internationalen Mathematikwettbewerbs „Känguru der Mathematik“ lösen mussten. Am erfolgreichsten dabei abgeschnitten haben dieses Jahr (im Bild v.l.n.r.): Edi Aregger aus Gettnau, Nick Kunz aus Ruswil und Joan Kiener aus Zell. „Für die Aufgaben braucht es kein spezielles Fachwissen – es sind logische Rätsel, deren Lösen einfach Spass macht“, erklärt Nick Kunz die Faszination des Wettbewerbs. Das Rätseln motivierte auch dieses Jahr wieder schweizweit rund 35‘000 Schülerinnen und Schüler, am „Känguru“ teilzunehmen.

Übrigens: In der Beispielaufgabe ist die letzte Antwort die richtige.

Text und Foto: Philipp Lothenbach

19.3.18: Die (Heil-)Welt der Bienen

Am vergangenen Samstag lockten die Besuchstage der Kantonsschule Willisau zahlreiche Eltern, Geschwister und viele weitere Interessierte aufs Schlossfeld. Am meisten Interesse zogen dabei wie stets die Präsentationen der besten Abschlussarbeiten auf sich. Eine davon bestritt Luana Stadelmann aus Wolhusen.
Luana eignete sich im Rahmen ihrer Maturaarbeit ein beeindruckendes Wissen zum Thema Bienen und Apitherapie (Therapie durch Bienenprodukte) an. Dieses benutzte sie, um eine Hausapotheke mit insgesamt 12 Produkten zu entwickeln. Die Palette reicht von Hustenbonbons über einen Erkältungsbalsam bis zu zwei Mückensalben: eine, welche die Mücken abhält und eine andere, die nach einem Stich den Juckreiz lindert. Alle Produkte wurden im Rahmen der Arbeit getestet und weiterentwickelt, bis sie zufriedenstellend waren.
Text: Philipp Lothenbach | Foto: Elmar Schilliger

21.02.18: Vom Kampf gegen die Ausbeutung

Mit viel Leidenschaft berichtete am vergangenen Mittwoch der Theologe Caesar Henry den Maturanden und einer Wirtschaftsmittelschulklasse der Kantonsschule Willisau von der Situation der Adivasi im indischen Bundesstaat Assam. Die indigene Bevölkerung im armen Nordosten Indiens fristet auf Teeplantagen und als Kleinbauern ein tristes Leben und leidet unter Menschenhandel, Verschuldung und der schlechten medizinischen Versorgung. Mit grossem Engagement kämpft Henry für eine Verbesserung der Lebensumstände der Indigenen und damit gegen die Macht der herrschenden Kaste, der Geldverleiher und der multinationalen Konzerne. Äusserst eindrücklich konnte er aufzeigen, dass sich die Lebensbedingungen der verarmten und rechtlosen Adivasi durch Bildung, Förderung der politischen Partizipation und Stärkung der Gemeinschaft verbessern lassen. Der Besuch dieses Aktivisten für Menschenrechte gab den Schülerinnen und Schülern einen der seltenen authentischen Einblicke in die Schattenseiten der Globalisierung. 
Text: Manuel Portmann | Foto: Igo Schaller